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  • Aktuelles und Veranstaltungen

  • Führung zu den ehemaligen jüdischen Wohnstätten

    Die 10. Klassen der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Rimbach nahmen kürzlich an einer Führung zu den ehemaligen jüdischen Wohnstätten teil.
  • Führung durch die Geschichte der ehemaligen Synagoge

    Rund zehn Interessierte folgten einer Einladung des Vereins „Erinnern gegen das Vergessen“ und der katholischen Kirchengemeinde zu einer Führung durch die Geschichte der ehemaligen Synagoge und heutigen katholischen Kirche sowie des jüdischen Friedhofs in Rimbach.

    Cornelia Schmitz-Hanig erläuterte zunächst die wechselvolle Geschichte des heutigen katholischen Gotteshauses. Sie spannte den Bogen vom Bau der Synagoge in den Jahren 1839 und 1840 bis hin zu deren mutwilliger Zerstörung in der Reichspogromnacht am 9. November 1938.

    Das Gotteshaus wurde nach dem Ende der jüdischen Gemeinde zeitweise als Feuerwehrgerätehaus und Autogarage genutzt, bevor es von der katholischen Kirche käuflich erworben und zur heutigen Kirche umgebaut wurde. Dabei sei bewusst darauf geachtet worden, die frühere Funktion des Gebäudes sichtbar zu erhalten. Noch heute erinnern verschiedene Spuren im Gebäude sowie die Inschrift über dem Eingangsportal und eine Gedenktafel an die Geschichte als Synagoge.
    Nach einem kleinen Spaziergang zum Ortsrand führte Eberhard Bickel die Gruppe über den jüdischen Friedhof von Rimbach. Er berichtete über dessen Entstehung im Jahr 1846, nachdem die Verstorbenen der Rimbacher jüdischen Gemeinde zuvor in Birkenau bestattet worden waren. Er erläuterte unter anderem die jüdischen Bestattungsrituale und die Besonderheiten der einzelnen Grabfelder.

    Besonderes Interesse fanden die Grabstätten des Priestergeschlechts der Kohanim, zu denen in Rimbach Angehörige der Familien Wetterhahn und Kahn gehörten. Ihre Abstammung wird nach jüdischem Glauben auf Aaron, den Bruder des Moses, zurückgeführt. Auch die Symbolik auf den Grabsteinen, etwa die segnenden Hände auf den Grabmalen der Kohanim oder die abgebrochene Säule als Zeichen eines früh beendeten Lebens, wurde den Teilnehmern nähergebracht.

    Die Besucher zeigten sich ausgesprochen interessiert und nutzten die Gelegenheit zu zahlreichen Fragen und Gesprächen. Am Ende zogen die Veranstalter eine positive Bilanz. Die Veranstaltung habe gezeigt, dass das Interesse an der jüdischen Geschichte Rimbachs weiterhin groß sei.
  • Mitglieder der Feuerwehr erfahren mehr über die Geschichte der Rimbacher Juden

    Zu einem besonderen Informationsabend kamen jetzt Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rimbach mit Vertretern des Vereins Erinnern – Gegen das Vergessen zusammen. Dr. Michel Löden und Eberhard Bickel nutzten die Gelegenheit, um die Arbeit des Vereins und die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Rimbach näher vorzustellen.

    Schon seit längerer Zeit beschäftigt sich auch die Feuerwehr Rimbach mit ihrer eigenen Geschichte. Vor allem Willi Allert interessiert sich für historische Themen rund um die Feuerwehr und ihre Entwicklung. Dabei gab es bereits spannende Gespräche über frühere jüdische Mitglieder der Feuerwehr und deren wichtige Rolle – sowohl bei der damaligen Pflichtfeuerwehr als auch später bei der Gründung der heutigen Freiwilligen Feuerwehr.

    Im Mittelpunkt des Abends stand die Bedeutung der ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger für die Entwicklung des Ortes und das Vereinsleben in Rimbach. Dabei wurde deutlich, wie stark jüdische Familien über viele Jahrzehnte hinweg das wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben der Gemeinde geprägt haben.

    Die beiden Referenten erzählten nicht nur von der Geschichte der jüdischen Gemeinde, sondern gaben auch Einblicke in die Arbeit des Vereins Erinnern – Gegen das Vergessen. Der Verein setzt sich dafür ein, die Erinnerung an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger Rimbachs lebendig zu halten und ihre Geschichte sichtbar zu machen.

    Nach dem Vortrag entwickelte sich schnell ein lebhafter Austausch mit vielen interessanten Gesprächen. Die Zuhörerschaft zeigte großes Interesse und brachten eigene Erinnerungen, Hinweise und Wissen mit ein. Genau das empfanden die Referenten als besonders wertvoll. „Uns vom Verein Erinnern – Gegen das Vergessen hat es sehr gefreut, diesen Austausch zu haben und dabei nicht nur Informationen weiterzugeben, sondern auch selbst viele spannende Hinweise und Informationen zu bekommen“, betonten Dr. Michel Löden und Eberhard Bickel.

    Auch nach dem offiziellen Teil blieb man noch lange zusammensitzen und sprach weiter über die Geschichte der Feuerwehr, ehemalige jüdische Mitbürger und deren Rolle im gesellschaftlichen Leben Rimbachs. Gerade diese persönlichen Erinnerungen und Gespräche machten den Abend für alle Beteiligten besonders interessant.

    Organisiert wurde die Veranstaltung von Hans-Erich Schuch, der die Gäste zu Beginn des Abends begrüßte.
    Zum Abschluss bedankten sich die Verantwortlichen der Feuerwehr für den Besuch und die interessanten Einblicke in ein wichtiges Kapitel der Rimbacher Ortsgeschichte.
  • Hinweis in eigener Sache:

    Am Tag des offenen Denkmals bieten wir auch dieses Jahr gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde eine Veranstaltung an. Geplant war u. a. eine Führung auf dem jüdischen Friedhof. Wir haben leider übersehen, dass der 13.9. ein jüdischer Feiertag ist und deshalb der Friedhof nicht betreten werden darf. Über ein Ersatzangebot, beispielsweise einen Rundgang durch Rimbach, werden wir sie zu gegebener Zeit informieren.
  • Öffentliche Führung in Rimbach

    Die katholische Gemeinde und der Verein „Erinnern – Gegen das Vergessen“ in Rimbach bieten eine kleine Führung an. Am So., 31.05.26 beginnt die Führung um 10.00 Uhr in der katholischen Kirche.

    Es gibt einen kleinen Vortrag zur Geschichte der 1840 eingeweihten ehemaligen Synagoge und der sich anschließenden Nutzung als Gotteshaus der katholischen Gemeinde. Von dort führt ein etwa 15-minütiger Spaziergang zum oberhalb des Ortes in Richtung Zotzenbach gelegenen jüdischen Friedhof. Die Teilnehmer werden hier Interessantes über den Friedhof und dessen Geschichte erfahren. Beim Besuch des jüdischen Friedhofes sollten männliche Personen eine Kopfbedeckung (z. B. Mütze, Kappe) tragen.
  • Lebendige Erinnerung vor Ort: Schüler erkunden jüdisches Leben in Rimbach

    Eine besondere Form des Religionsunterrichtes erlebte kürzlich eine 10. Jahrgangsstufe der Martin-Luther-Schule: Statt ins Klassenzimmer begaben sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrem Lehrer David Katzer auf einen Rundgang durch Rimbach. Organisiert und durchgeführt wurde die etwa einstündige Führung vom Verein Erinnern gegen das Vergessen, vertreten durch Dr. Michel Löhden und Eberhard Bickel.

    Im Mittelpunkt der Führung standen die ehemaligen Wohnorte jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger Rimbachs. An den jeweiligen Stationen berichteten die beiden Referenten über die Lebensgeschichten, das gesellschaftliche Umfeld und die Schicksale dieser Menschen während der Zeit des Nationalsozialismus. Dabei wurde auch deutlich, dass nahezu alle Bewohner der gezeigten Häuser Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurden und viele in Konzentrationslagern ums Leben kamen. Die Vergangenheit wurde so greifbar und erhielt durch die konkreten Orte eine besondere Nähe.

    Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich während des Rundgangs aufmerksam und interessiert. Immer wieder wurden Fragen gestellt, die von ehrlichem Interesse und dem Wunsch zeugten, die historischen Zusammenhänge besser zu verstehen. Die Schilderungen lösten bei vielen eine spürbare Betroffenheit aus und machten die Tragweite der Ereignisse eindringlich bewusst.

    Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten als gelungen bewertet. Sie verband lokale Geschichte mit persönlichem Erleben und stellte eine wertvolle Ergänzung zum schulischen Unterricht dar. Solche Projekte zeigen eindrucksvoll, wie wichtig und wirkungsvoll Erinnerungsarbeit vor Ort sein kann – gerade für junge Menschen.
  • Eindrucksvolle Bildungsfahrt nach Frankfurt

    Eine Gruppe von 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Mitglieder und Freunde des Vereins „Erinnern gegen das Vergessen“ aus Rimbach, begab sich kürzlich auf eine eindrucksvolle Bildungsfahrt nach Frankfurt am Main. Organisiert wurde die Exkursion vom Verein, der damit erneut ein Zeichen für aktive Erinnerungskultur setzte. 

    Ziel der Fahrt war das historische IG-Farbengebäude auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt. Das Gebäude, einst Sitz des Chemiekonzerns IG Farben, ist heute nicht nur architektonisch bedeutsam, sondern auch ein Ort der kritischen Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. 

    Eine besondere Führung erhielten die Teilnehmenden durch die ehemalige Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Goethe-Universität, Frau Ulrike Jasper-Kühnhold. Über zwei Stunden hinweg beleuchtete sie die Rolle der IG Farben während der Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere die enge Verstrickung des Unternehmens mit dem System der Zwangsarbeit. Die eindringlichen Schilderungen hinterließen bei den Zuhörenden einen nachhaltigen Eindruck und regten zu intensiven Gesprächen an. 

    Trotz der Schwere des Themas fand der Tag einen geselligen Ausklang. Die Gruppe kehrte in der traditionsreichen Gaststätte „Zum Gemalten Haus“ in Sachsenhausen ein. Dort konnten die Teilnehmenden bei typisch hessischen Spezialitäten die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen und den gemeinschaftlichen Austausch pflegen. 

    Am frühen Abend trat die Gruppe die Rückreise an und erreichte gegen 18 Uhr wieder Rimbach. Die Fahrt wurde von allen Beteiligten als bereichernd und gelungen bewertet – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wichtig das Erinnern an die Vergangenheit für das Verständnis der Gegenwart bleibt.
  • Aufruf an die Rimbacher Bürger: Bildmaterial zur ehemaligen Synagoge gesucht

    Die ehemalige Synagoge in Rimbach, die heute als katholische Kirche genutzt wird, ist ein zentraler Ort der Rimbacher Geschichte und der Erinnerungskultur. Ihre Bedeutung reicht weit über die Gemeinde hinaus. Derzeit wird sie im Rahmen eines hessischen Buchprojekts zur Dokumentation von Synagogen in Hessen wissenschaftlich erfasst.

    Zu diesem Zweck fanden kürzlich Gespräche zwischen Vertreterinnen und Vertretern der katholischen Kirchengemeinde, dem Verein Erinnern gegen das Vergessen, der Gemeinde Rimbach sowie einer wiss. Mitarbeiterin am Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart Goethe-Universität Frankfurt a. M. statt. Das Treffen war sehr aufschlussreich und zeigte erneut die historische Bedeutung des Gebäudes. 

    Dabei wurde jedoch deutlich, dass es bislang kaum Bildmaterial zur ursprünglichen Synagoge gibt. Insbesondere Fotografien, Zeichnungen oder andere bildliche Darstellungen aus der Zeit vor der Umnutzung sind bislang nur sehr vereinzelt bekannt.

    Vor diesem Hintergrund richten die beteiligten Institutionen – die Goethe-Universität Frankfurt, die katholische Kirche, der Verein Erinnern gegen das Vergessen sowie die Gemeinde Rimbach – einen gemeinsamen Aufruf an die Rimbacher Bevölkerung:

    Wer über historisches Bildmaterial zur ehemaligen Synagoge verfügt oder Hinweise auf entsprechende Quellen geben kann, wird gebeten, sich beim Verein Erinnern gegen das Vergessen zu melden. Auch Kopien oder digitale Aufnahmen sind von großem Wert. Selbst scheinbar nebensächliche Fotografien können wichtige Hinweise für die wissenschaftliche Dokumentation liefern.

    Mit der Unterstützung durch die Rimbacher Bürger soll ein möglichst vollständiges Bild der Geschichte dieses besonderen Ortes bewahrt und für kommende Generationen gesichert werden.

    Alle Beteiligten bedanken sich schon jetzt. Man erreicht uns am besten unter der E-Mail-Adresse info@juden-in-rimbach.de oder sie melden sich telefonisch bei Eberhard Bickel, Tel.: 0151 19299748


  • Termine 2026

    So. 25.04.2026 

    Die Goethe-Universität Frankfurt bietet regelmäßig Führungen durch das ehemalige I.G. Farben-Haus an, die von Ulrike Jaspers-Kühnhold (frühere Referentin für Wissenschaftskommunikation, heute Campus-Guide) geleitet werden und die NS-Vergangenheit (Kollaboration, Verbindung zu Auschwitz) sowie die Rolle des Gebäudes für den Nachkriegsdeutschland beleuchten. Diese Führungen, oft als „Spuren im I.G. Farben-Gebäude“ bezeichnet, thematisieren die dunkle Geschichte des Chemiekonzerns und dessen Verstrickung im NS-System. 

    Ulrike Jaspers ist die erste Vorsitzende des Arbeitskreises Zwingenberger Synagoge e. V. zu dem wir seit Gründung unseres Vereins einen guten Kontakt haben. Frau Jaspers-Kühnhold bietet uns am oben genannten Termin eine exklusive Führung an, an der allerdings nur 20 Personen teilnehmen können. Sollten Sie Interesse haben, so melden Sie sich bitte frühzeitig unter info@juden-in-rimbach.de an.

     

    So. 31.05.2026 

    An diesem Tag bieten die Katholische Kirche und unser Verein eine Führung zu den Häusern unserer ehemaligen jüdischen Mitbürger an. Außerdem können die katholische Kirche und ehemalige Synagoge sowie der jüdische Friedhof geführt besichtigt werden. 

    So. 13.09.2026 

    Im Rahmen des jährlich wiederkehrenden Tages des offenen Denkmals wird Ihnen, nach dem Zuspruch im vergangenen Jahr, die Tür der Katholischen Kirche offenstehen. Dort erhalten Sie umfängliche Informationen über die Kirche selbst und über die ursprüngliche Nutzung als Synagoge. Von dort machen wir eine kleine Wanderung zum am Ortsrand gelegenen jüdischen Friedhof. Dort werden Sie viel Interessantes, aber ebenso Bedrückendes erfahren. 

    Mo. 09.11.2026 

    Wir werden uns auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit den Kirchen und der Martin-Luther-Schule an der Gestaltung der Gedenkfeier zur Reichspogromnacht beteiligen. Der Rahmen wird vergleichbar mit den Feiern der letzten Jahre sein. 

    Einzelheiten zu den genannten Terminen erfahren Sie zu gegebener Zeit. 


  • Internationaler Gedenktag an die Opfer des Holocaust

    27. Januar:
    Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust bzw. der Shoa

    Der 27. Januar ist ein wichtiger Gedenktag. Er konfrontiert uns mit einem einzigartigen Menschheitsverbrechen, der systematischen Ermordung von über sechs Millionen europäischen Jüdinnen und Juden durch den Nationalsozialismus.

    In Rimbach wird bald auf Anregung des Vereins "Erinnern - Gegen das Vergessen" eine Erinnerungstafel auf dem städtischen Friedhof mit den Namen der insgesamt 70 Rimbacher Opfer des Holocaust aufgestellt (siehe PDF-Datei). Dann sollte dort auch jährlich jeweils am 27. Januar der Ermordung dieser ehemaligen Rimbacher Bürgerinnen und Bürger mit jüdischem Glauben gedacht werden.

    download/Gedenktafel für die 70 Rimbacher Opfer des Holocaust.pdf


  • Gedenkfeier zur Reichspogromnacht in Rimbach

    Die katholische Pfarrgemeide St. Elisabeth Rimbach sowie die evangelischen Kirchengemeinden Rimbach und Zotzenbach laden mit dem Verein „Erinnern - Gegen das Vergessen“ am Sonntag, den 9. November, zu einer ökumenischen Gedenkfeier ein.
    Vormittags von 10.00 bis 11.30 Uhr wird der Verein bei einem Rundgang durch Rimbach auf die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde und das Schicksal hiesiger jüdischer Familien zurückblicken. Treffpunkt: Schulhof der MLS.
    Bitte melden Sie sich hierzu unter info@juden-in-rimbach.de an. 
    Die ökumenische Gedenkfeier beginnt um 19.00 Uhr auf dem Schulhof der Martin-Luther-Schule. Anschließend findet in der katholischen Kirche in Rimbach, der ehemaligen Synagoge, der ökumenische Gedenkgottesdienst statt.

    Datum:  Sonntag, 9. November 2025
    Uhrzeit:  10.00 Uhr und 19.00 Uhr
    Ort:  Start: jeweils Schulhof der Martin-Luther-Schule (MLS)
  • Auf den Spuren jüdischer Mitbürger in Reichelsheim/ Odenwald

    Einladung zu einem geführten Rundgang durch die Reichelsheimer Altstadt. In Reichelsheim sind an einigen Häusern sogenannte Stolpersteine zur Erinnerung an die jüdischen Familien, die dort zum Teil über Generationen gelebt haben, verlegt. In diesem Rundgang erfahren wir vom Reichels-heimer Heimatforscher Herrn Lode mehr über die Geschichte dieser Familien. 

     

    Infos vorab Claudia Roos, 0157-5109 46 46 oder clauroos@aol.com 


    Datum:  Sonntag, 19.10.2025
    Uhrzeit:  15.00 - 16.00 Uhr
    Ort:  Start: Rathausplatz Reichelsheim / Parkmöglichkeit: Bismarckstraße 43 (hinter dem Rathaus)
  • Exkursion am Tag des offenen Denkmals in Rimbach

    Am Sonntag, 14. September, dem Tag des offenen Denkmals, laden wir Sie ab 11.00 Uhr zu einer Exkursion in die ehemalige Synagoge (heute kath. Kirche) und den jüdischen Friedhof in Rimbach ein.

    Der Tag des offenen Denkmals findet seit 1993 bundesweit statt und verzeichnet jährlich mehrere Millionen Besucher. Ein Teil dieser Besucherschar wird auch diesmal wieder aus Rimbach kommen. Neben anderen attraktiven Angeboten in der Großgemeinde bieten die Katholische Kirche und der Verein „Erinnern - Gegen das Vergessen e.V.“ erstmals eine kleine, aber sehr interessante Exkursion an. Am 14. September wird die Katholische Kirche und ehemalige Synagoge zwischen 10.00 und 14.00 Uhr allen interessierten Besuchern offenstehen. Dort gibt es um 11.00 Uhr einen kleinen Vortrag zur Geschichte der 1840 eingeweihten ehemaligen Rimbacher Synagoge und der sich anschließenden Nutzung als Gotteshaus der Rimbacher Katholischen Gemeinde. Von dort führt ein etwa 15-minütiger Spaziergang zum oberhalb des Ortes, in Richtung Zotzenbach gelegenen, jüdischen Friedhof. Auch dort werden die Besucher Interessantes über den Friedhof und dessen Geschichte erfahren. So z.B. über die fünf unterschiedlichen Grabfelder, über die besondere Symbolik und über die Tatsache, dass vor 1849 gemeinsam mit den Birkenauer Juden ein dortiger Friedhof gemeinsam genutzt wurde. Die Veranstalter freuen sich auf hoffentlich viele Teilnehmer und stehen während der gesamten Veranstaltung sehr gerne für Fragen oder Gespräche zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos. Beim Besuch des jüdischen Friedhofes sollten männliche Personen eine Kopfbedeckung (z. B. Mütze, Kappe) tragen.


    Datum:  Sonntag, 14. September 2025
    Uhrzeit:  11.00 Uhr - 12.30 Uhr
    Ort:  Start: Kath. Kirche (ehemalige Synagoge) Rimbach
  • Anträge an die Gemeindevertretung

    „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ zitiert Gunter Demnig den Talmud.

    Der Rimbacher Verein „Erinnern - Gegen das Vergessen“ hat über den Gemeindevorstand vier Anträge gestellt:

    1.⁠ ⁠Benennung des kleinen Platzes hinter dem Rathaus in „David-Platz“.
    2.⁠ ⁠Aufstellung einer Tafel mit allen Rimbacher jüdischen Opfern des Holocaust.
    3.⁠ ⁠Errichtung eines Mahnmals für die Opfer des Nationsozialismus.
    4.⁠ ⁠Verlegung von Stolpersteinen für die vertriebenen und ermordeten Rimbacher jüdischen Glaubens.

    Unsere Anträge sollen erst nach der Kommunalwahl am 15. März 2026 in den Gremien der Gemeinde Rimbach behandelt werden.

    https://www.stolpersteine.eu/



  • Rimbacher vor dem KZ Osthofen

    Am Samstag, 31. Mai 2025, besuchten 26 Personen aus Rimbach mit dem Verein "Erinnern - Gegen das Vergessen" die KZ Gedenkstätte Osthofen bei Worms. Das ehemalige Konzentrationslager bestand vom 6. März 1933 bis Juli 1934. Es war eins der ersten KZ in Deutschland. Das KZ Osthofen war Schauplatz von Anna Seghers' Roman "Das siebte Kreuz". Auch wenn niemand im KZ ermordet wurde, wurden die Inhaftierten doch aufs grausamste gedemütigt, gequält und misshandelt.
    Die Rimbacher Juden David Weichsel (Staatsstraße 16), Leo Wetterhahn (Rathausstraße 13), Bernhard Weichsel (Rathausstraße 11), Gustav Westheimer (Rathausstraße 9), Jakob Westheimer (Rathausstraße 9), und David David (Rathausstraße 1) waren dort im Aprlil 1933 inhaftiert.

  • Fahrt zur Gedenkstätte KZ Osthofen

    Datum:  Samstag, 31. Mai 2025
    Uhrzeit:  12.00 Uhr - 20.30 Uhr
    Ort:  Abfahrt: 12.00 h Odenwaldhalle
  • Jahreshauptversammlung 2025

    Datum:  Freitag, 21. März 2025
    Uhrzeit:  19.00 Uhr
    Ort:  im Rimbacher Rathaus
  • Gemeinsames Projekt mit der Martin-Luther-Schule (MLS)

  • Martin-Luther-Schule Rimbach
    Martin-Luther-Schule Rimbach
    Der Verein „Erinnern – Gegen das Vergessen“ unterstützt das deutsch-französische Projekt:

    „Fremde und Fremdes kennenlernen, um sich selbst besser zu verstehen und sich mit anderen besser zu verstehen.“,

    der Lehrerin Anette Wissel und ihrer 7. Klasse der Martin-Luther-Schule in Rimbach.

    Die Partnerklasse in Frankreich ist eine Klasse des Collège in Drulingen, Elsass.

    Eberhard Bickel und Günther Röpert vom Verein „Erinnern – Gegen das Vergessen“ werden nach den Herbstferien die Klasse 7 besuchen. Die Schülerinnen und Schüler wurden von ihrer Lehrerin zur Gedenkfeier anlässlich der Reichspogromnacht, die am 9.11.2024 um 18.00 Uhr auf dem Schulhof der MLS stattfindet, eingeladen.


  • Gedenktag zur Reichspogromnacht

  • 1. Rundgang in Rimbach zur jüdischen Geschichte und Reichspogromnacht

    Samstag, 9. November 2024 
    10.00 - 11.30 Uhr
    Start: Schulhof der MLS (Platz der Achtung)
    Anmeldung:
    info@juden-in-rimbach.de


  • 2. Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Familien

    Samstag, 9. November 2024
    Ort: Katholisches Pfarrzentrum
    Wann: 16.00 - 18.00 Uhr und nach dem ökumenischen Gottesdienst



  • 3. Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

    Samstag, 9. November 2024
    Ort: Schulhof der MLS
    Wann: 18.00 Uhr


  • 4. Ökumenischer Gottesdienst

    Samstag, 9. November 2024
    Ort: Katholische Kirche
    Wann: Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung


  • Die Vereinsgründung erfolgte am

    Datum:  Donnerstag, 23. Mai 2024
    Uhrzeit:  19.00 Uhr
    Ort:  im Rimbacher Rathaus
  • Gründungsversammlung mit mehr als 50 Teilnehmenden
    Grußwort von Sabine Fraune, Vorsitzende des Vereins „Stolpersteine Heppenheim e. V.“
    „Duo Vin Rouge“: Michael Valentin (Stimme), Rainer Greulich (Gitarre, Stimme)
    Odenwälder Zeitung, 25.5.2024
    Von links: Stephanie Janitschka-Bickel, Günther Röpert, Eberhard Bickel, Christina Ihrig (Vorstandsmitglieder, es fehlt Dr. Jürgen Winkler), ganz rechts: Volker Knöll (Versammlungsleiter)